Sicher einatmen, entspannt ausatmen…

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Sicherheit geht vor: Vor allem bei Arbeiten mit sensiblen, hochgiftigen und gesundheitsschädigenden Substanzen in der Luft ist das Tragen einer Atemschutzmaske unabdingbar. Welche ist aber die Richtige? Benötigen Sie eine Voll- oder eine Halbmaske? Und welche Schutzstufe sollte gewählt werden?

Ziel & Zweck einer Atemschutzmaske

Oberstes Ziel einer Atemmaske ist es, den Träger sicher vor Atemgiften zu schützen. Um dafür die individuell passende und komfortable Maske auszuwählen, sollten vorab die Voraussetzungen genauestens unter die Lupe genommen werden. Anhand von Faktoren wie der Dauer des Einsatzes, der räumlichen Gegebenheiten, Art und Intensität des Schadstoffes oder der Stärke der Arbeitsbelastung kann dafür eine sogenannte Gefährdungsanalyse durchgeführt werden.

Zwei Arten von Atemmasken

Atemschutzmasken lassen sich in Halb- und in Vollmasken klassifizieren. Grundsätzlich besitzen beide Varianten einen ähnlichen Aufbau und funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Neben Ventilen für das Ein- und Ausatmen können sowohl Voll- als auch Halbmasken mit diversen Filtern ausgestattet werden, die ihre Träger vor den jeweiligen Schadstoffen der Außenluft optimal schützen sollen.

Halbmasken – Aussparung der Augen

Halbmasken sparen die Augenpartie aus und eignen sich deshalb nicht für die Arbeit mit augenreizenden und -schädigenden Substanzen. Sie sollten die Anforderungen der EN 140 erfüllen: Mund und Nase werden geschützt, dabei schließen die Halbmasken über der Nasenpartie und den Wangen sowie unter der Kinnpartie mit einer Dichtlippe ab.

Vollmasken – Schutz des gesamten Gesichts

Vollmasken umfassen nach EN 136 das komplette Gesicht inklusive der Augen und schließen oben mit einer Dichtung aus Silikon oder Gummi auf der Stirn ab. Zusätzlich verfügen sie in der Regel über eine Innenmaske, damit vor allem der Augenbereich vor einem Beschlagen geschützt ist.

Was ist der passende Schutz?

Um den geeigneten Filter für die jeweilige Maske zu finden, sollte der Verwender wissen, mit welchen Schadstoffen er in Berührung kommt. Generell unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Filtern: dem Gasfilter, dem Partikelfilter und dem Kombinationsfilter.

Filter und ihre richtige Nutzung

Gasfilter schützen nach der Norm EN 14387 sicher vor Dämpfen und Gasen. Sie werden zum einen in drei Klassen nach Höhe der Gaskonzentration eingeteilt sowie zum anderen durch farbig markierte Buchstaben, die auf den Anwendungsbereich verweisen. Nach EN 143 bieten dagegen die Partikelfilter einen Schutz vor wässrigen, öligen wie auch festen Aerosolen. Dazu gehören Rauch, Staub oder Viren. Die drei Filterklassen 1 bis 3 geben Auskunft über die Höhe des Schutzes von klein bis groß. Kombinationsfilter sind eine Verbindung beider Filter.

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