So schützen Sie Ihr Haus im Winter: Teil 4

Im letzten Teil unserer Mini-Serie beschäftigen wir uns nochmal mit all dem, was man irgendwie noch beachten sollte, bevor der Winter endgültig da ist. Beginnen wir mit Ihren Terrassenmöbeln. Diese sollten keinesfalls einfach draußen im Schnee stehen gelassen werden, schließlich wollen Sie ja auch im nächsten Jahr wieder schöne warme Sommerabende im Garten verbringen. Frost und Nässe können Ihre Gartenmöbel massiv schädigen. Natürlich wäre es die beste Lösung, wenn Sie die Gartenmöbel über den Winter innen lagern können. Dabei sollten Sie drauf achten, dass die Möbel trocken und vor allem frostfrei lagern, aber auch der Lagerraum nicht zu stark geheizt wird. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass keine direkte UV Einstrahlung besteht, der Raum aber gut belüftet wird.

Sollte dies nicht möglich sein, gibt es Alternativen, wie Sie Ihre Terrassenmöbel am besten durch den Winter bringen. Dafür bedarf es einiger Vorbereitung: Bei Holzmöbeln empfiehlt es sich anfangs die Möbel gründlich zu reinigen und sorgfältig abzuschleifen. Im Anschluss muss dann eine entsprechende Holzlasur und ein Pflege-Öl aufgetragen werden. Dabei gilt es zu beachten, dass die Möbel nicht feucht sein dürfen, da sich sonst unter der neuen Lasur Schimmel festsetzen kann. Alternativ kann auch Bootslack zum Lasieren genutzt werden, da dieser ebenfalls wasserabweisend und robust ist. Wenn dann alles gut getrocknet ist, können Sie wie gewohnt ihre Schutzhüllen nutzen. So sollte dem Winterschlaf Ihrer Gartenmöbel nichts mehr im Weg stehen.

Denken Sie daran, sich mit ausreichend Streusalz und mindestens einem Schneeschieber einzudecken, denn laut Gesetz ist jeder Hauseigentümer und jeder Mieter dafür verantwortlich, dass die entsprechenden Gehwege geräumt sind (Haupteingänge sowie Wege zu Mülltonnen, Stellplätzen und zum Briefkasten). Ab wieviel Uhr der Gehweg geräumt sein muss, ist von der jeweiligen Kommune abhängig. Grundsätzlich gilt allerdings, dass zwischen 7 und 21 Uhr der Weg vor Ihrem Haus geräumt sein muss, sonst drohen saftige Bußgeldstrafen.

Sollten Sie zu den glücklichen Leuten gehören, welche über einen Kamin im Haus verfügen möchten wir Ihnen zu guter Letzt noch einige Tipps geben, wie Sie aus der Feuerstelle die maximale Leistung rausholen: Testen Sie ob der Abzug noch richtig funktioniert. Sollte sich zu viel Ruß im Schornstein befinden ist es ratsam, noch einen Schornsteinfeger zu engagieren. Ebenfalls zu beachten ist, dass nicht alles im Kamin verbrennen darf, was sich so findet. Was als Feuerholz genutzt werden darf ist in der „Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen“ festgelegt. Bei Anlagen mit festen Brennstoffen sind naturbelassenes Scheitholz, Holzbriketts, Holzpellets sowie Braun- und Steinkohle zugelassen. Wichtig ist, dass sie nur trockenes, abgelagertes Holz zur Verbrennung nutzen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserer kleinen Serie ein wenig den Einstieg in die dunkle Jahreszeit erleichtern können und wünschen Ihnen viel Spaß beim Vorbereiten und Planen.

Ihr Werkstatt-King Team

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